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Bergwaldprojekt

In Schutzwäldern der Alpen, in Naturparks und naturnahen Wäldern der Mittelgebirge arbeitet der Würzburger Verein Bergwaldprojekt an verschiedenen Orten Deutschlands für den Schutz und Erhalt dieser Ökosysteme.

Warum wir Bergwaldprojekt unterstützten

In einwöchigen Arbeitswochen pflegen freiwillige Helfer*innen die Wälder, pflanzen Bäume und tragen so dazu bei, die Bedeutung und Gefährdung unserer natürlichen Lebensgrundlagen bei den Teilnehmer*innen und in der Öffentlichkeit bewusst zu machen.

Freie Universität Berlin

In dem Forschungsprojekt „Bienen als Umweltspäher“ an der Freien Universität Berlin erforscht und entwickelt ein Team um den Biologieprofessor Randolf Menzel ein neues Verfahren, um Honigbienen als Umweltspäher einzusetzen und so zu Verbündeten im Umweltschutz zu machen: Weil die Bienen sehr sensibel auf Pflanzenschutzmittel reagieren, können sie Indikatoren für Umweltbelastungen sein.

Warum wir das Projekt ‚Bienen als Umweltspäher‘ unterstützen

Weltweit geht der Insektenbestand zurück, die Verluste etwa bei den Wildbienen sind besorgniserregend. Dies ist auf unterschiedliche Faktoren zurückzuführen, einer davon sind die industriellen Agrarpraktiken, die auch die Honig- und Wildbienen und viele andere Insekten negativ beeinflussen. Das Schwinden naturnaher Lebensräume und die hohe Belastung durch den Einsatz von Chemikalien gefährden die Bienen stark.

Wir fördern das Projekt ‚Bienen als Umweltspäher‘ seit dem Jahr 2013.

  • Bereich: Naturschutz
  • Projekt: Bienen als Umweltspäher
  • Land: Deutschland
  • Aktueller Förderzeitraum: 2016-2019
  • Aktuelle Fördersumme: 322.250 Euro
  • Status: aktuelle Förderungen

Mellifera e.V.

Die wesensgemäße und ökologische Bienenhaltung und der Schutz der Bienen steht im Zentrum des Vereins Mellifera in Rosenfeld (Baden-Württemberg). Der Verein entwickelt Konzepte für Imker*innen, um langfristig die Gesundheit der Bienen zu stärken.

Warum wir Mellifera unterstützten

2013 hatte die EU-Kommission die Anwendung von drei Insektiziden aus der Gruppe der Neonicotinoide wegen ihrer schädlichen Wirkung auf Bienen erheblich eingeschränkt, wogegen die Herstellerkonzerne BASF, Bayer und Syngenta klagten. Mellifera und andere Imker*innenverbände beteiligten sich an diesem Prozess vor dem Europäischen Gerichtshof, der das Teilverbot der bienenschädlichen Mittel im Mai 2018 bestätigte.

Schutzstation Wattenmeer

Das Weltnaturerbe Wattenmeer als eines der größten Gezeiten-Ökosysteme und als eines der letzten großen Wildnisgebiete Europas ist von überragender Bedeutung für Millionen von Vögeln und anderer Lebewesen. Die Naturschutzgesellschaft Schutzstation Wattenmeer in Husum hat sich zum Ziel gesetzt, das Verständnis und die Faszination für dieses Ökosystem zu wecken und es trotz Klimawandels, steigendem Meeresspiegel und intensiver Nutzung für kommende Generationen zu erhalten.

Warum wir die Schutzstation Wattenmeer unterstützten

Trotz des rechtlich hohen Schutzstatus des deutschen Wattenmeers sind die Maßnahmen für seinen Schutz unzureichend. Der Einfluss wirtschaftlicher Interessen und des Tourismus bedrohen diesen Naturraum. Der ökologische Zustand des Wattenmeeres ist besorgniserregend und bedarf dringend konkreter Schritte zur Sicherung dieses einzigartigen Naturraumes.

Stiftung Feuchtgebiete

Die Stiftung Feuchtgebiete fördert Initiativen zum Schutz und zur Wiedererschaffung natürlicher Feuchtgebiete. Neben der praktischen naturschutzfachlichen Feldarbeit gehören projektbezogene Forschung, Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit sowie Bildungs- und Lobbyarbeit für den Feuchtgebietsschutz zu den Förderbereichen der Stiftung.

Warum wir die Stiftung Feuchtgebiete unterstützten

Für den Klimaschutz haben Moore eine hohe Bedeutung. Sie sind wichtige Kohlenstoffspeicher und bieten einen einzigartigen Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere. Degradierte Moorflächen zu renaturieren ist von entscheidender Bedeutung, um weitere klimawirksame Ausgasungen zu verhindern.

TU Hamburg-Harburg (TUHH)

Im Rahmen eines Promotionsvorhabens an der Technischen Universität Hamburg-Harburg entwickeln Mitarbeiter*innen im äthiopischen Arba Minch ein neuartiges Landnutzungssystem, das erodierte und degradierte Böden und Ökosysteme mittels nachhaltiger und organischer Bewirtschaftung wiederaufbauen und erhalten kann. Durch die spezifische Kombination verschiedener umwelttechnologischer Maßnahmen werden kooperative synergistische Systeme erzeugt.

Warum wir das Slope Farming Projekt unterstützten

Der Verlust fruchtbarer Ackerflächen durch Bodendegradierung und -erosion ist eine der Hauptursachen für die mangelnde Wasser- und Ernährungssicherheit in Subsahara-Afrika. Als Verursacher gelten die konventionelle Landwirtschaft und die in Folge des Klimawandels zunehmenden Dürrephasen. Der ganzheitliche Ansatz des Projekts sucht eine neuartige Lösung für die Wiedernutzbarmachung und Erhaltung degradierter Böden und der zerstörten Vegetation.