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Celeiro Didático – Associação

Die Organisation arbeitet eng mit lokalen Organisationen in den Vororten von Lissabon, Setúbal und Sintra zusammen, insbesondere in marginalisierten Communities. Ein Schwerpunkt liegt auf Workshops zur Klimagerechtigkeit, in denen die Klimakrise mit sozialen Fragen verknüpft und auch aktuelle Ereignisse wie extreme Wetterlagen in Portugal und Spanien eingeordnet werden.

Dabei geht es nicht nur um Aufklärung, sondern auch um konkrete Vorbereitung auf Krisensituationen sowie die Stärkung von Gemeinschaft und kollektiven Handlungsprozessen. Darüber hinaus engagiert sich die Organisation gegen klimaschädliche Großprojekte wie die geplante CelZa-Pipeline, indem sie lokale Akteur:innen vernetzt, informiert und zur politischen Beteiligung mobilisiert.

„Linha Vermelha“ (Rote Linie)

Warum wir Celeiro Didático – Associação unterstützen

 

Sie verfolgen einen kreativen und inklusiven Ansatz: Mit dem Projekt „Linha Vermelha“ (Rote Linie) bindet die Organisation gezielt Menschen ohne Aktivismuserfahrung in die Bewegung für Klimagerechtigkeit ein. Durch gemeinsame Strickaktionen im öffentlichen Raum – sogenannte „knitting radicals“ – entstehen symbolische rote Linien, die für die 1,5°C-Grenze der globalen Erwärmung stehen. So gelingt es, auf niedrigschwellige Weise Aufmerksamkeit zu schaffen und neue Menschen zu mobilisieren.

Durch interaktive Bildungsformate, gemeinschaftsstärkende Aktivitäten und politische Mobilisierung schafft Celeiro Didático Räume für Beteiligung und Engagement. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zu einer gerechten und nachhaltigen Zukunft.

  • Projekt: Klimaschutz
  • Land: Portugal
  • Förderzeitraum: 2026
  • Fördersumme: 15.000 Euro

Climate Whistleblowers

Climate Whistleblowers ist eine Organisation, die das Ziel hat, Whistleblower zu verteidigen sowie strategisch für sie zu prozessieren und sich für sie einzusetzen, wenn ihre Enthüllungen klimarelevante Themen betreffen.

Sie setzt sich aus Rechtsexperten, Journalisten und Aktivisten zusammen.
Zum Schutz von Whistleblowern bieten sie ihnen rechtliche, wissenschaftliche und menschliche Unterstützung, um sicherzustellen, dass ihre Enthüllungen wirken.

Climate Whistleblowers

Warum wir Climate Whistleblowers unterstützen

Whistleblowing ist ein wichtiges Instrument für die Klimabewegung, denn es deckt Angriffe auf die Umwelt auf und stößt öffentliche Debatten, Gerichtsverfahren und Aktionen an. Whistleblower haben in den letzten Jahrzehnten große Skandale aufgedeckt, und der Rechtsschutz wird immer besser, auch wenn Gegenmaßnahmen seitens mächtiger Interessengruppen weiterhin ein Risiko darstellen. CW fungiert als Schutzschild für diese Klima-Wächter.

  • Projekt: Klimaverantwortung
  • Land: Frankreich
  • Förderzeitraum: 2025
  • Fördersumme: 30.000 Euro

Deutsche Umwelthilfe (DUH)

Die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation DUH setzt die Anwendung von Umweltgesetzen durch. Sie engagiert sich unter anderem für wirksame Klimaschutzmaßnahmen, saubere Luft zum Schutz der Bevölkerung sowie gegen den Einsatz gesundheits- und umweltschädlicher Pestizide.

Klimaklagen

Nachdem das Klimaabkommen von 2015 nicht zu den erwarteten Ergebnissen führte, gehen Bürger*innen und zivilgesellschaftliche Organisationen inzwischen mit Klimaklagen gegen Regierung und Unternehmen vor, die Klimaschutzziele missachten. Ziel der Klagen sind verbindliche Maßnahmen, um das 1,5-Grad-Ziel noch zu erreichen.

Mit seinem Urteil in 2021 erklärte das Bundesverfassungsgericht den Klimaschutz zu einer Frage der Generationengerechtigkeit: Die heutigen Generationen dürfen nicht so viel CO₂ ausstoßen, sodass künftige Generationen eine zu große Last bei der Emissionsreduktion tragen müssen. Der Gesetzgeber muss dem Klimawandel entgegenwirken und gesetzliche Vorschriften dürfen hohe Emissionsminderungslasten nicht auf Zeiträume nach 2030 verschieben.

Auf Basis dieses Urteils setzt die DUH strategische Klimaklagen gegen Automobilkonzerne und Wintershall DEA ein.

Luftreinhaltung

Die Deutsche Umwelthilfe hat mit ihren Klagen in vielen deutschen Städten Luftreinhaltepläne durchgesetzt. Seitdem sie den Dieselgasbetrug aufdeckte, konnte die DUH mit eigenen Abgasmessungen zahlreichen Autoherstellern Betrug nachweisen und sie zur Umrüstung zwingen. Sie legte außerdem die unheilvolle Rolle des Kraftfahrtbundesamtes und die Untätigkeit mehrerer Verkehrsminister*innen offen und geht juristisch dagegen vor.

Pestizidklagen

Pestizide wirken in der Landwirtschaft auf verschiedenste Weisen – aber immer mit einem Ziel: Sie sollen verhindern, dass Pilze, Insekten oder Milben überhandnehmen und die Ernte schädigen. Sie sorgen so für optisch makellose Lebensmittel, schaden aber der Artenvielfalt und gelangen über Luft und Wasser in nahezu alle Lebensräume – selbst in unser Essen und unsere Körper.

Die DUH klagt für ein Verbot von gefährlichen Pestiziden, um den Schutz vor den schädlichen Auswirkungen auf Menschen und Biodiversität zu gewährleisten.

Warum wir die DUH unterstützen

Bei Maßnahmen für die Luftreinhaltung setzt die DUH sich für die Gesundheit der Bürger*innen ein, denn ein Großteil der Stickoxide, denen Menschen ausgesetzt sind, stammt vor allem aus Schadstoffen von Dieselmotoren. Insbesondere ältere Menschen sind durch die Schadstoffe stärker gefährdet und damit besonders schutzbedürftig. Im Interesse der Gesundheit kämpft die DUH für die Einhaltung gesetzlich festgelegter Grenzwerte.

Wir fördern die DUH seit dem Jahr 2016.

  • Projekt: Luftreinhaltung
  • Land: Deutschland
  • Förderzeitraum: 2024-2025
  • Fördersumme: 120.000 Euro

European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR)

Das European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) in Berlin nutzt das Recht, um für eine solidarische Welt frei von Folter, Unterdrückung und Ausbeutung zu kämpfen. Es unterstützt Betroffene in ihrem Kampf um Gerechtigkeit und setzt Menschenrechte weltweit mit juristischen Mitteln durch.

Warum wir das ECCHR unterstützten

In seinem Programm „Wirtschaft und Menschenrechte” beschäftigt sich das ECCHR vor allem mit der Frage der Unternehmenshaftung transnationaler Firmen bei Menschen- und Umweltrechtsverletzungen.

Wir unterstützen ECCHR seit 2021.

  • Projekt: Wirtschaft und Menschenrechte
  • Land: Deutschland
  • Förderzeitraum: 2026-2027
  • Fördersumme: 80.000 Euro

Les Amis de la Terre

Die französische Umwelt- und Menschenrechtsorganisation Les Amis de la Terre (Friends of the Earth) setzt sich für eine nachhaltige Gesellschaftsentwicklung ein. Ziel der Organisation ist eine Welt, in der die menschlichen Grundbedürfnisse jedes Einzelnen befriedigt werden, ohne dadurch die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden.

Warum wir Les Amis de la Terre unterstützen

In einem Projekt der Organisation sollen französische Banken davon überzeugt werden, sowohl ihre finanziellen Investitionen für neue Kohleprojekte zu stoppen als auch eine Sektorpolitik zu verfolgen, die auch Finanzierungen von Unternehmen innerhalb der Kohlebranche ausschließt. Les Amis de la Terre arbeitet auf die Verabschiedung bindender Investitionsrichtlinien für die Banken hin.

Wir fördern Les Amis de la Terre seit dem Jahr 2017.

  • Projekt: Kohleausstieg
  • Land: Frankreich
  • Förderzeitraum: 2026
  • Fördersumme: 30.000 Euro

nature solidarity

Der Verein „nature solidarity“ setzt sich für Artenvielfalt und eine zukunftsfähige Ernährung ein. Der Agrarsektor prägt den Zustand von Ökosystemen und Biodiversität in Europa. Ziel von nature solidarity ist ein naturverträglicher, klima-, biodiversitäts- und tierfreundlicher EU-Agrarsektor mit gesunden, bezahlbaren Lebensmitteln und fairen Einkommen für Landwirte.

nature solidarity

Warum wir nature solidarity unterstützen

Sie setzen sich für ein besseres Zusammenwirken von Agrar-, Umwelt- und Handelspolitik ein. Statt staatlicher Subventionen schlägt die Organisation vor, Abgaben auf klimaschädliche Gase, Pestizide und Dünger einzuführen. So sollen Umwelt- und Gemeinwohlziele einfacher und wirksamer erreicht werden.

Wichtig sind außerdem faire Wettbewerbsbedingungen und eine sogenannte „Ökodividende“. Das bedeutet, dass Einnahmen an die Bevölkerung zurückgegeben werden – besonders an Haushalte mit wenig Einkommen.

  • Projekt: Biodiversitätsschutz
  • Land: Deutschland
  • Förderzeitraum: 2025-2026
  • Fördersumme: 250.000 Euro

Observatori del Deute en la Globalització (ODG)

ODG (Observatori del Deute en la Globalització) ist ein Netzwerk, das Forschende und Aktivist*innen mit dem Ziel zusammenbringt, die Auswirkungen des Energiesystems auf die Umwelt zu untersuchen. Zu umweltschädlichen Praktiken zeigen sie Alternativen auf und setzen sich für diese ein.

Warum wir ODG unterstützen

Die Energiewende, die Umstellung der europäischen Energieversorgung von fossile auf nachhaltige Energieträger, ist ein unausweichlicher Schritt zur Eindämmung der Klimakrise. Energiekonzerne, die ihre Interessen gefährdet sehen, verlangsamen diesen Prozess. ODG erarbeitet hierzu kritische Analysen und organisiert Kampagnen, wie zum Beispiel für die Initiative „Resposta al MidCat“, die für eine Einstellung des aus umweltpolitischer Perspektive hochumstrittenen Gas-Pipelineprojekts „MidCat“ bzw. nach dessen Baustopp die nicht weniger umstrittene Pipeline „BarMar“ mobilisiert.

Wir fördern ODG seit dem Jahr 2024.

  • Projekt: Europäische Energiepolitik
  • Land: Spanien
  • Förderzeitraum: 2026-2027
  • Fördersumme: 60.000 Euro

PowerShift

Der Berliner Verein für eine ökologisch-solidarische Energie- und Weltwirtschaft befasst sich mit energie-, klima-, rohstoff-, handels- und wirtschaftspolitischen Fragen. Durch Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, Forschung und politische Aktivitäten will er zu einer globalen Energiewende und gerechteren weltwirtschaftlichen Beziehungen beitragen.

Warum wir PowerShift unterstützen

Ein Schwerpunkt der Vereinsarbeit liegt auf der kritischen Begleitung deutscher Rohstoffpolitik und ihrer ökologischen und sozialen Risiken. Der Verein setzt sich unter anderem für eine menschenrechtliche Sorgfaltspflicht von Unternehmen und für die Umsetzung der EU-Verordnung zu Konfliktmineralien ein.

Wir fördern PowerShift seit dem Jahr 2018.

  • Projekt: Rohstoffe
  • Land: Deutschland
  • Förderzeitraum: 2025-2026
  • Fördersumme: 50.000 Euro

re-set

re-set ist eine Organisation, die sich mit sozialen und ökologischen Problemen beschäftigt, insbesondere mit der Rolle von Oligarchen, Banken und Versicherungsgesellschaften in der Klimakrise sowie mit Themen wie Mietwohnungen, Energiearmut, gerechter Transformation und solidarischen Wirtschaftsstrukturen.
Mit einem Fokus auf Mittel- und Osteuropa berücksichtigen sie lokale Besonderheiten und vermeiden dabei standardisierte Modelle. Sie setzen sich für eine sozial-ökologische Transformation der Wirtschaft ein und stellen das profitorientierte System infrage, das Ungleichheit verstärkt, die Umwelt schädigt und die Demokratie untergräbt.

Warum wir re-set unterstützen

Sie entwickeln und fördern Lösungen, die schnelle Reduktionen der Treibhausgasemissionen und die Wiederherstellung von Landschaften mit der Beseitigung sozialer Ungleichheiten verbinden. Außerdem unterstützen sie Bewegungen und Initiativen, die einen Übergang zu nachhaltigen, erneuerbaren und demokratisch kontrollierten Energiesystemen vorantreiben.

  • Projekt: Energie
  • Land: Tschechien
  • Förderzeitraum: 2026-2027
  • Fördersumme: 35.000 Euro

ReCommon

Die italienische Organisation Re:Common initiiert Recherchen und Kampagnen mit dem Ziel, die Zerstörung von Naturgebieten in aller Welt zu verhindern, die auf rücksichtslose Ausbeutung natürlicher Ressourcen sowie auf große öffentliche und private Infrastrukturprojekte zurückzuführen ist.

Warum wir Re:Common unterstützen

Als Teil eines europäischen Netzwerkes zivilgesellschaftlicher Organisationen setzt sich Re:Common dafür ein, dass sich italienische Versicherungen und Banken von Investitionen in Kohlekraftwerke trennen und ihre Finanzierung für die Entwicklung neuer Kraftwerke einstellen.

Wir fördern Re:Common seit dem Jahr 2017.

  • Projekt: Kohleausstieg
  • Land: Italien
  • Förderzeitraum: 2025-2026
  • Fördersumme: 100.000 Euro

Sherpa

Ihr Ziel ist es, die Opfer von Wirtschaftsverbrechen zu schützen und zu verteidigen, die sich auf die Macht des Gesetzes stützen. Sie gehen gegen die neuen Formen der Straffreiheit im Zusammenhang mit der Globalisierung vor.

Warum wir Sherpa unterstützen

Sherpa schafft einen verbindlichen Rechtsrahmens, damit Wirtschaftsunternehmen und insbesondere transnationale Unternehmen, die Menschenrechte verletzen und Umweltschäden verursachen, für ihre Auswirkungen haften.

Wir fördern Sherpa seit dem Jahr 2019.

  • Projekt: Unternehmenshaftung
  • Land: Frankreich
  • Förderzeitraum: 2024-2025
  • Fördersumme: 100.000 Euro

Stay Grounded

Stay Grounded setzt sich dafür ein, den Flugverkehr und seine negativen Auswirkungen auf Gesundheit, Natur und Klima zu reduzieren. Flugverkehr ist das klimaschädlichste Transportmittel und eine der am schnellsten wachsenden Emissionsquellen weltweit.

Stay Grounded ist ein weltweites Netzwerk aus mehr als 160 Initiativen und Organisationen.

Warum wir Stay Grounded unterstützen:

Stay Grounded schafft eine weltweite Vernetzung zwischen verschiedenen Initiativen und Organisationen. Flugverkehr ist für 5-8% der globalen Klimaerwärmung verantwortlich, in europäischen Ländern ist der Anteil sogar noch größer

Wir unterstützen Stay Grounded seit 2021.

  • Projekt: Reduzierung des Flugverkehrs
  • Land: Österreich
  • Förderzeitraum: 2026
  • Fördersumme: 40.000 Euro

urgewald

Wer das Geld gibt, trägt Verantwortung für das Geschäft – „follow the money”: Mit diesem strategischen Ansatz bekämpft die im münsterländischen Sassenberg und Berlin ansässige Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald umweltzerstörende Projekte. Kampagnen von urgewald richten sich deshalb vor allem gegen die Investoren und Finanziers solcher Vorhaben. Denn ohne Kredite und Investoren werden kein Atomkraftwerk, kein Staudamm und keine Pipeline gebaut.

Warum wir urgewald unterstützen

Mit der weltweit ungehemmten Verbrennung von Kohle kann das Klimaziel von Paris nicht erreicht werden. Banken, Versicherer und Investoren werden dazu aufgefordert, der Kohle das Geld zu entziehen – mit einem „Kohle-Divestment“. Anstatt diese schädliche Industrie mit weiteren Investments zu unterstützen, sollen die Financiers diese Geldanlagen abstoßen und in umweltverträgliche Projekte investieren.

Wir fördern urgewald seit dem Jahr 2014.

  • Projekt: Kohleausstieg
  • Land: Deutschland
  • Förderzeitraum: 2025-2026
  • Fördersumme: 120.000 Euro